13. August 2017

Rezension "Der Augensammler"

Titel: Der Augensammler
Originaltitel: Der Augensammler
Autor/in: Sebastian Fitzek
Übersetzer/in: -
Verlag: Droemer
Seitenanzahl: 442
Genre: Psychothriller
Preis: D 9,99€

Klappentext:
Er spielt das älteste Spieln der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Sucher wird ewig dauern.

Meine Meinung:
Nach dem mich jetzt das Thriller Fieber gepackt hat, habe ich gleich nach "AchtNacht" mit "Der Augensammler" begonnen und es hat mich ebenso fesseln können. Das Buch habe ich gestern am späten Nachmittag begonnen und heute am frühen Nachmittag beendet. Anfangs war ich skeptisch ob mir diese Fitzek Geschichte, genauso gut gefallen wir, wie die vorherige und diese Zweifel waren letzten Endes total unbegründet, da das Buch noch spannender war. 

Das Cover sieht typisch für einen spannenden und gruseligen Psychothriller aus. Besonders schön hierbei finde ich die Farbgestaltung vopn gelb,rot, grau und schwarz, am besten hat mir der Gelbton gefallen, da dies derzeit meine Lieblingsfarbe ist. Der Titel hat mich stark verwirrt, da ich vor dem Lesen natürlich noch nicht wusste, dass der/die Täter(in) dem Opfer das linke Auge entfernt, als ich dies erfahren habe, dachte ich erstmal wie psychisch gestört man sein muss um das zu vollziehen, doch am Ende konnte ich den/die Täter(in) verstehen und die Handlung auch leicht nachvollziehen, dennoch ist kein Mord gerechtfertigt!

In dem Buch geht es um Alexander Zorbach, dieser arbeitete bei der Polizei bis er vor sieben Jahren wegen einer dummen Tat suspendiert wurde, danach wird er Journalist für Verbrechen, da er sich mit dieser Materie gut auskennt, passt dieser Job gut zu ihm. Nach dieser Tat ist er nicht mehr wie früher und geht regelmäßig zum Psychologen. In der Stadt treibt der Augensammler sein Unwesen, zuerst tötet er die Mutter und anschließend entführt er deren Kind, dem hinterbliebenen Vater bleiben nun genau noch 45 Stunden um sein Kind wiederzufinden, sonst muss dieses auch sterben. Das klingt erst sehr makaber, aber eigentlich steckt ein guter Hintergedanke dahinter, deswegen möchte ich die Tat nicht schön reden, aber auch in diesem Buch hinterfragt Fitzek die Gesellschaft und stellt diese in Frage und beäugt diese kritisch. Alexander wird des Mordes an verschiedenen Opfern beschuldigt und das obwohl er eigentlich gar nichts mit diesen zu tun hat, doch es treffen viele doofe Zufälle aufeinander. Gemeinsam mit der jungen Frau Alina will er den wahren Täter(in) finden, doch immer mehr Menschen stellen sich gegen ihn.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und so fügt sich während der Handlung Puzzleteil an Puzzleteil bis man schließlich die Auflösung bekommt.

Der Grundaufbau des Buches ist der Gleiche, wie bei "AchtNacht", leider weiß ich nicht ob sich die Struktur auch durch alle anderen Bücher zieht, aber das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Besonders bei "Der Augensammler" fand ich, dass man das Buch wie von hinten liest, denn es startet bei Seite 442 und endet bei Seite 1, dass hat mich anfangs stark verwirrt, doch im Nachhinein hat diese Methode sehr viel Sinn. Der Schreibstil ist wundervoll, da er sich schnell lesen lässt und der Autor sehr viele Adjektive verwendet, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann und ich an manchen Stellen auch ein mulmiges Gefühl hatte, zum Beispiel in den Keller zu gehen, wenn Du das Buch gelesen hast, weißt du was ich damit meine. Während die Seiten nur so dahinflogen rätselte ich darüber, wer jetzt nun gut oder böse ist, doch wenn ich dachte eine Antwort auf meine Frage gefunden zu haben, änderte sich der komplette Handlungsverlauf und das macht glaube ich auch die Geschichte aus, da sie für mich total unvorhersehbar ist.
Mit dem Ausgang der Geschichte hätte ich niemals gerechnet, ich dachte während dem Lesen immer an einen andere(n) Täter(in).

Ein MUSS für Thrillerfans und alle Anderen.
 

Kommentare:

  1. Huhu Lea,
    mir hat der Thriller damals als ich ihn gelesen habe auch sehr gut gefallen. Schön, dass es dir auch so ging!
    Liebe Grüße, Petra https://papierundtintenwelten.blogspot.de/

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    1. Hallo Petra,
      ich danke Dir für deinen Besuch auf meinem Blog.
      Liebe Grüße
      Lea

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