Rezension "Das geheime Lächeln"

Titel: Das geheime Lächeln
Originaltitel: Das geheime Lächeln
Autor/in: Bettina Storks
Übersetzer/in: -
Verlag: Diana
Seitenanzahl: 479
Genre: Historische Romane
Preis: D 9,99€/ A 10,30€
Rezensionsexemplar
Inhalt:
Eine Großmutter, die liebt.
Eine Mutter, die schweigt.
Eine Tochter auf der Suche.


Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihren verknüpft ist.



Meine Meinung:
Um ehrlich zu sein, hatte ich sehr große Angst, dass das Buch eine langatmige Belletristikgeschichte wird, bei der ich nicht voran komme. Das ich so schnell vorankomme und meinen Samstag lesend im Bett verbringe, hätte ich nicht gedacht. 

Der Titel und das Cover haben mich sehr angesprochen. Insbesondere anziehend fand ich den wirklich gelungenen Klappentext. Ausschlaggebend zum Lesen war der Kommentar auf dem  Klappentext, da ich ja auch eine kleine Poetin bin. 

Das Buch erzählt aus mehreren Perspektiven, eigentlich mag ich das nicht so, doch bei diesem liebte ich es. Besonders schön war es, dass das Buch wirklich vor meinen Augen abgespielt wurde. Stellenweise wusste ich gar nicht ob ich lese, träume oder es selbst erlebe, das hatte ich bei noch keinem Buch. Ich will jetzt unbedingt in die Provence, ich glaube diese Gegend passt ganz wunderbar zu mir. Ich habe total mitgefiebert, sodass ich zwischendrin nicht oft den Lesefluss unterbrochen habe und schnell durch kam.Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und steckt voller Poesie und tollen Stilmitteln und Erzählweisen. 

Emilia ist Journalistin und entdeckt in einem Auktionskatalog ein Gemälde, welches eine junge Dame zeigt, die wie ein Ebenbild von Emilia aussieht. In ihrer Ehe läuft es nicht so gut, sodass Emilia flüchtet und auf die Auktion geht. Von ihrer Familie und Vergangenheit weiß sie nicht allzu viel und so beginnt sie sich auf den Weg in die Provence. Eine Reise auf dem Weg in die Vergangenheit und zu ihr selbst. 
Sie lernt neue Leute kennen und kommt dem Leben ihrer Großmutter Sophie näher. Diese hat am Ende vielleicht gar nicht so egoistische gehandelt wie Emilia immer dachte. 



Kommentare

  1. Hey Lea,

    ich lese nur selten Frauenliteratur und bin da auch immer sehr kritisch, aber wie du schon sagst, man fühlt sich im Buch einfach wohl und liest und liest und liest. ^^ Ich habe es auch förmlich weggesaugt. ^^

    Ich hoffe, ich darf dich und deine Rezi mit zu meiner verlinken.

    Liebe Grüße, Anja

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    1. Hallo liebe Anja,
      sehr gerne darfst Du meine Rezension verlinken, darüber freue ich mich wahnsinnig.
      Ich wünsche dir einen tollen Abend.
      Alles Liebe
      Lea

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